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Die zehn Gebote

Ein kleines, fest gebundenes, blaues Büchlein, liebevoll mit Lesebändchen ausgestattet, und im Verhältnis zum kleinen Format zu einem stolzen Preis zu erwerben, erfreut mich schon länger mit einer Fülle von klugen und amüsanten Gedanken, die tatsächlich zum Schreiben verführen.

Die Rede ist von den “Zehn Geboten des Schreibens”, verfasst von so unterschiedlichen Autoren wie Peter Stamm, Zadie Smith, Ulla Hahn, Jonathan Franzen, Harald Martenstein, Juli Zeh, Alessandro Baricco und vielen anderen.

Von Hakan Nesser stammen diese zehn Gebote:

1. Lies mindestens zwei Bücher, bevor du anfängst, eines zu schreiben.
2. Kaufe dir einen Hund.
3. Schreibe alles mindestens zehnmal um. Beim zehnten Mal bist du wieder bei deiner Originalversion.
4. Always look on the dark side of life.
5. Beginne immer an einem Donnerstag – mit der Geschichte, nicht unbedingt mit dem Schreiben.
6. Wenn dir etwas, das du geschrieben hast, wirklich gut gefällt, ist höchstwahrscheinlich etwas damit nicht in Ordnung. Also lasse es nicht veröffentlichen.
7. Versuche nie, deinen Lesern zu gefallen, besonders nicht deiner Mutter.
8. Lies deinem Hund niemals laut vor, was du während des Tages geschafft hast, bevor du ihn nicht anständig gefüttert hast.
9. Höre niemals auf die Ratschläge anderer Schriftsteller.
10. Halte dich niemals an Regeln.

Entnommen dem Buch “Zehn Gebote des Schreibens”, DVA, 2012

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